Pilotprojekt - Dreiklang 2010 in Sondershausen

Vom 01.05.2010 – 02.05.2010 fand in Sondershausen der Pilotworkshop zu Dreiklang – Mitteldeutscher Kinderchor statt. Hier würde sich zeigen, ob die Idee der beiden Weimarer Professoren Berger und Schmidt sich in die Realität transportieren lässt und ob jetzt und hier tatsächlich ein lebendiges Projekt mit vielen Jahren Laufzeit entsteht.

Dreiklang – ein neues Projekt

Am 1. Mai 2010 trafen sich fast einhundert Kinder zu einem Chor–Workshop in der Landesmusikakademie Sondershausen. Und sie sangen nicht nur Dreiklänge. Hier ging es nicht um Harmonielehre, nicht um die Dreiklänge und ihre Umkehrungen, sondern um ganz lebendiges gemeinsames Musizieren. Sie kamen aus drei Bundesländern: Sachsen–Anhalt, Sachsen und Thüringen und bildeten damit einen ganz neuen Dreiklang, der sich außerordentlich gut anhörte.
Die auslösende Idee dazu hatte wieder einmal Prof. André Schmidt, Bundeschorleiter des Thüringer Sängerbundes.
Junge Sängerinnen und Sänger vereinten ihre Stimmen und studierten unter der Leitung von Prof. Gunter Berger, Prof. André Schmidt und der mit angereisten Chorleiter ein ganz erstaunlich vielschichtiges und vielseitiges Programm ein – von der humorvollen Volksliedbearbeitung bis zu anspruchsvollen zeitgenössischen Kompositionen.
Es ist schon fast unglaublich, was motivierte Kinder und Jugendliche unter der so inspirierenden Anleitung von Gunter Berger leisten können, wie sie bis an die Leistungsgrenze bereitwillig mitgehen. So wurde dann am Sonntag im Achteckhaus dem zahlreichen Publikum ein mitreißendes Programm geboten, an dem sich die angereisten Chöre aus Halle, Zwickau und Jena auch mit eigenen Beiträgen beteiligten.
Nach diesem „Testlauf“ waren sich die Präsidenten der drei beteiligten Landesverbände einig. Dieses Projekt muss weitergeführt werden – jedes Jahr in einem anderen der drei Bundesländer. In einem ausführlichen Gespräch mit Herrn Dufner vom MDR in Leipzig wurde für das Projekt eine intensive Zusammenarbeit mit dem MDR vereinbart. Wir können uns also auf eine interessante Erweiterung unserer Arbeit freuen.

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Rechte an Text und Bildern: Christoph Berger